Quo Vadis Provenienzforschung?

In der vergangenen Woche hat sich der Ausschuss  für Kultur und Medien des Deutschen Bundestags mit der Frage auseinandergesetzt, wie zukünftig mit der Frage NS-Raubkunst und ihrer Restitution umzugehen sei. Sollten die Verjährungsfristen verlängert werden? Die Experten haben sich dagegen ausgesprochen, um die damit erreichte Rechtssicherheit nicht zu gefährden. Eine Rückgabe aus moralischen Gründen, ganz im Sinne der Washingtoner Erklärung, die Suche nach fairen und gerechten Lösungen,  bleibt das Mittel der Wahl. Dabei blickt man zunehmend auf die Praxis in Österreich: Dort ermächtigt ein Kunstrückgabegesetz staatliche Museen, geraubte Kunstgegenstände eigenständig zurückzugeben, ohne dass deswegen strafrechtliche oder haushaltsrechtliche Vorwürfe gegen sie erhoben werden können

 

Text der Pressemitteilung

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