Raubkunst wird mehr und mehr Politikum

Bündnis 90/Die Grünen setzen sich nun auch für das Thema Provenienzforschung ein. Ihr Antrag bereits aus dem November letzten Jahres „Provenienzforschung stärken – Bessere Rahmenbedingungen für einen angemessenen und fairen Umgang mit Kulturgutverlust schaffen“ begründet diese Forderung (online abrufbar), die nun in einer Plenarsitzung am 06.02.2015 diskutiert wurde. Als wesentliches Manko wird in diesem Antrag festgehalten, dass die Washingtoner Erklärung die öffentlichen Sammlungen zur Überprüfung ihrer Sammlungsbestände verpflichtet, die privaten Sammlungen von dieser Aufgabe jedoch ausnimmt. Der Fall Gurlitt hat gezeigt, dass aber durchaus auch Privatsammler von dieser Thematik betroffen ist.
Die Grünen fordern deshalb die Bundesregierung auf, auch für diesen Fall Prozeduren zu entwickeln. Gleichzeitig sehen auch sie den Engpass in der Forschung, der Zugänglichkeit von Archivalien und wünschen sich weitere Fördermittel, um die Möglichkeiten zu verbessern, die Herkunftsgeschichten der Kunstwerke zu ergründen.

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