Haben wir nichts von den Monuments Men gelernt?

12362922_10153924565818690_983990940604577453_oenglisch_50x33Auf dem Workshop „Rettung historischer Kulturgüter vor Krieg und Zerstörung: Vom Zweiten Weltkrieg bis Syrien“ traf ich am Donnerstag (v.l.) Isber Sabrine (Chair of „Heritage for Peace“), Prof. Paul Harris (Auburn University, Alabama), PD. Dr. Uwe Hunger (FoKos Siegen) und Sascha Krannich (Uni Münster). Ein spannender Workshop mit vielen interessanten Gesprächen – jede Menge Anregungen und Gedanken sind mit nach Hause gekommen! Besonders hat uns die Frage umgetrieben, warum wir aus dem Zweiten Weltkriegs scheinbar nichts zum Thema Kulturgüterschutz hinzugelernt haben: Wieder müssen Kunsthistoriker, Archäologen und andere „Bewahrer des Erbes“ bei Null beginnen, wenn sie  im Falle eines bewaffneten Konfliktes, wie er jetzt in Syrien stattfindet, versuchen, Kulturgüter vor der Zerstörung zu bewahren. In ganz neuen Dimensionen beschäftigt uns dieser Tage aber auch der Handel mit illegal ausgegrabenen Kunstschätzen aus dem Nahen Osten, die zu nicht unwesentlichen Teilen auch in den deutschen Antikenmarkt gelangen.

Ich werde mit den Referenten im engen Kontakt bleiben!

Sehr empfehlen möchte ich an dieser Stelle die Website von Heritage for Peace, eine NGO, die sich der Rettung historischer Kulturgüter in Syrien verschrieben hat. In Kürze mehr dazu!

Workshop "Rettung von Kulturgüter"

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