Art & Crime

Gerade mitten in den Vorbereitungen für mein nächstes Seminar im Sommersemester an der Uni Gießen – diesmal geht es um „Art & Crime“!

Aus der Seminarbeschreibung: Von Photographer Koos Raucamp - GaHetNa (Nationaal Archief NL), CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=36983448Welchen Stellenwert Kunst in der Gesellschaft hat, wird auch deutlich, wenn man sich den Bereich Kunstkriminalität betrachtet. Seit Jahrhunderten wird Kunst gefälscht, geraubt, geplündert, verpfändet oder zu Propagandazwecken zerstört. Insbesondere in Kriegszeiten werden Kunstgegenstände als Kriegsbeute geraubt, um den Gegner finanziell zu schwächen, aber auch, um dessen Moral herabzusetzen, wenn er seines nationalen Kulturerbes – einem Teil seines kulturellen Selbstverständnisses – beraubt wird. Gerade die aktuellen Zerstörungen in Syrien zeugen von dem Willen des IS, die Unterdrückten ihrer Geschichte und somit ihrer Identität zu berauben, wenn sie die teilweise Jahrtausende alten Artefakten zerstören – zusätzlich medienwirksam in Szene gesetzt, um die ganze Welt daran teilhaben zu lassen.

Verbrechen an Kunst und Verbrechen durch Kunst

Die Veranstaltung stellt verschiedene Kriminaltatbestände wie Diebstahl, illegale Raubgrabung, Hehlerei, Fälschung, Artnapping sowie Raub- und Beutekunst vor und untersucht auch die juristischen Hintergründe, unter anderem die Denkmalschutzgesetze und internationalen Rechtsgrundsätze zum Kulturgüterschutz im Falle eines bewaffneten Konflikts.

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