Eine Arche Noah für die Kunst – Der CCP München

Buchtipp

Der Central Collecting Point in München

Nach mehreren Vorläufern als Artikel ist nun im Juli endlich die ganze Publikation von Iris Lauterbach zum Münchner Central Collecting Point erschienen. Die Forschungen dazu gehen zurück bis ins Jahr 1995. Die Münchner Sammelstelle, neben den Collecting Points in Wiesbaden, Marburg und Offenbach eine Einrichtung der Monuments Men, war nach dem Zweiten Weltkrieg wesentlicher Lagerplatz für die Raub- und Beutekunst der Nationalsozialisten, allen voran der Sammlung Hitlers für das geplante Führermuseum in Linz oder die Göringsche Sammlung. Weiterlesen

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Ein Salzbergwerk vor siebzig Jahren

Die Saline Merkers Es ist jetzt genau 70 Jahre her, dass die kleine Stadt Merkers in Thüringen über Nacht besonders reich an Bodenschätzen wurde – aber auch nur für kurze Zeit. Bis die Amerikaner den Ort erreichten und die Mine leer räumten. Weiterlesen

Hitlers Favoriten: Deutsche Kunst, ausgestellt von den amerikanischen Besatzern

Carl_Spitzweg_-_Der_arme_Poet_(Neue_Pinakothek)

Carl Spitzweg: Der arme Poet, 1839, Neue Pinakothek (Bildquelle: Wikipedia)

Bereits während des Zweiten Weltkriegs formte sich eine anglo-amerikanische Kunstschutzorganisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, europäisches Kulturgut vor den Kriegseinwirkungen zu schützen. Die Geschichte dieser „Monuments Men“ wurde erst vor kurzem von George Clooney in einem Hollywoodfilm gewürdigt. Das Verdienst der Monuments Men hört aber mit Kriegsende nicht auf, im Gegenteil. Weiterlesen

Kunstwerke in Bewegung. Über die Mobilität von Kunst während des Zweiten Weltkriegs

Flyer AusschnittAuf der 5. Interdisziplinären Studierendentagung „Im Toten Winkel“, vom 24.-26. Oktober in Bamberg halte ich am Abend des 24. Oktober den Gastvortrag  zum Thema Kunstwerke in Bewegung. Über die Mobilität von Kunst während des Zweiten Weltkriegs.  Weiterlesen

Beutekunst im eigenen Land – Das Gastmahl des Plato für die Berliner Reichskanzlei

Anselm Feuerbach Das Gastmahl des Plato (erste Fassung), 1869 Öl/Leinwand, 295 x 598 cm  Karlsruhe, Staatliche Kunsthalle

Anselm Feuerbach
Das Gastmahl des Plato (erste Fassung), 1869
Öl/Leinwand, 295 x 598 cm
Karlsruhe, Staatliche Kunsthalle

Unzählige Kunstwerke wurden in der NS-Zeit aus den besetzten Ländern konfisziert, unter Preis angekauft oder auf anderen Wegen „erworben“. Diese Erwerbsstrategie machte aber auch vor deutschen Museen nicht halt – 1936 versuchte Hitler, ein Werk von Anselm Feuerbach aus der Kunsthalle Karlsruhe nach Berlin zu holen. Dabei hatte er allerdings die Rechnung ohne den findigen Direktor Kurt Martin gemacht. Weiterlesen

Entartete Kunst – auch heute noch Thema

Der aktuelle Fund der rund 1500 Kunstwerke im Hause des Cornelius Gurlitt zeigt, dass auch heute noch das Thema „Entartete Kunst“ von Bedeutung ist. Auch heute noch existieren eine große Menge von Kunstwerken, die ursprünglich einmal jüdischen Mitbürgern gehört hatten, die während der NS-Zeit ihren Besitzer gewechselt hatten.

Ausstellung „Entartete Kunst“ (c) Haus der Kunst

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