Die verschlungenen Wege von Vermeers „Malkunst“

Die Malkunst von Jan Vermeer. Gemäldegalerie Kunsthistorisches Museum. Fotografiert am 5.5.2015 von Alexandra Pfeffer

Die Malkunst von Jan Vermeer. Gemäldegalerie Kunsthistorisches Museum. Fotografiert am 5.5.2015 von Alexandra Pfeffer

Provenienzforschung ist eine sehr interdisziplinäre Tätigkeit: Kunsthistorische Expertise ist dort ebenso gefragt wie die Kenntnisse der Geschichte oder auch die Fähigkeit, die Besitzübergänge aus juristischer Perspektive einschätzen zu können. Deshalb freue ich mich, heute einen Artikel vorzustellen, der die Provenienz der „Malkunst“ von Jan Vermeer aus kunsthistorischer wie auch aus rechtswissenschaftlicher Sicht beleuchtet, verfasst von Mag. Eva Mazur und MMag. Dr. Alexandra Pfeffer.

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Woman in Gold – Erneut ein Kunstkrimi als Hollywood-Blockbuster

Gustav Klimt: Adele Bloch-Bauer, 1907

Gustav Klimt: Adele Bloch-Bauer I, 1907 (Bildquelle: Wikipedia)

englisch_50x33Wieder wurde eine Kunstraub-Geschichte in einem Hollywood Film umgesetzt. „Woman in Gold“ handelt vom Restitutionsfall um das Gemälde „Adele Bloch-Bauer“ von Gustav Klimt, das lange Jahre als wertvolles österreichisches Kulturgut im Wiener Belvedere zu sehen war. Im Film verkörpert Helen Mirren die in den Vereinigten Staaten lebende Maria Altmann, die Nichte von Adele Bloch-Bauer, die diesen Besitz nun zurückfordert. In Rückblenden erzählt der Film, wie die Familie von den Nationalsozialisten verfolgt und wie ihnen ihr Besitz geraubt wurde. In der Gegenwart suchen Maria Altmann und ihr Rechtsanwalt nach Beweisen für den ehemaligen Besitz und erstreiten sich das Eigentum des Bildnisses ihrer Tante. Schöne Bilder gewoben um eine Detektiv-Geschichte, die das Leben schrieb – und wie sie Provenienzforschern tagtäglich unterkommt.  Weiterlesen